{"id":574,"date":"2017-02-26T15:48:13","date_gmt":"2017-02-26T15:48:13","guid":{"rendered":"http:\/\/eene-wie-keene.de\/?p=574"},"modified":"2022-05-30T08:55:13","modified_gmt":"2022-05-30T08:55:13","slug":"574","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eene-wie-keene.de\/?p=574","title":{"rendered":"Berlin-Karma vs. Kiez-Verdr\u00e4nger"},"content":{"rendered":"<p>&#8230;Berlin wird oft als laut, schnelllebig und kommerziell bezeichnet. Ich glaube, Berlin ist deswegen manchmal beleidigt und zeigt dann ganz unverhofft, dass es noch genauso 90er sein kann, wie es einmal war.<\/p>\n<p>Wenn zum Beispiel pl\u00f6tzlich in einem belebten Mitte-Kiez der Strom ausf\u00e4llt.<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">f\u00fcr Mino<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><!--more--><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>Ich arbeite im Einzelhandel. In Mitte. Sch\u00f6ner Laden, schei\u00df Bezahlung, man kennt das.<\/p>\n<p>Ausgerechnet am Wochenende zur besten Einkaufszeit passiert es pl\u00f6tzlich:<\/p>\n<p>Licht aus. Musik aus. Sicherheitssystem aus. Alles aus. Ich stehe im Dunkeln. Ich f\u00fchle mich, als h\u00e4tte man mir einen Sack \u00fcber den Kopf gezogen. Nach dem ersten Schreck versuche ich das Problem zu beheben. Vergeblich. Das Gesch\u00e4ft, in dem ich diesen winterlichen Schneematsch-Samstagnachmittag verbringe, bleibt mucksm\u00e4uschenstill. Unheimlich. Ich bin aufgeschmissen. Also schlie\u00dfe ich die T\u00fcr ab. \u201eSorry, Shoppen is grad nich!\u201c Ich krieche ans Tageslicht, wie ein Maulwurf aus seinem Bau und schaue mich um.<\/p>\n<p>In allen Stores der sonst so belebten Rosenthaler Stra\u00dfe ist der Strom ausgefallen.<\/p>\n<p>Blackout in Mitte.<\/p>\n<p>Es finden sich weitere Angestellten-Maulw\u00fcrfe auf der Stra\u00dfe ein. Was ist los? Keiner wei\u00df es. Wie lange dauert es? Keine Ahnung. Es wird hektisch telefoniert. Genervte Gesichter.<\/p>\n<p>Nichts geht mehr.<\/p>\n<p>Ich glaube ja, hier ist eine h\u00f6here Macht am Werk. Es ist nicht das erste Mal, dass hier urpl\u00f6tzlich der Strom weg ist, die Sanit\u00e4ranlagen nicht funktionieren oder sich Ungeziefer ausbreitet. Stets in denselben Gesch\u00e4ften.<\/p>\n<p>Ich habe eine Theorie:<\/p>\n<p>Das Berlin-Karma!<\/p>\n<p>Berlin sabotiert die Kiez-Verdr\u00e4nger!<\/p>\n<p>Wer den 90er-Jahre-Spirit st\u00f6rt, bekommt die Retourkutsche daf\u00fcr.<\/p>\n<p>Kein Internet, kein Handy aufladen, kein schnaufender Kaffeevollautomat, keine Deep-Chill-Elektro-Hintergrundmusik. Als h\u00e4tte mich jemand v\u00f6llig unvorbereitet in das Berlin-Mitte der Neunziger Jahre zur\u00fcck versetzt. Okay, was mache ich? Erst mal aufs Klo. Die Toilettent\u00fcr f\u00e4llt hinter mir ins Schloss.<\/p>\n<p>Schwarz.<\/p>\n<p>*Klick Klick*<\/p>\n<p>Schwarz.<\/p>\n<p>Ach ja!<\/p>\n<p>Kacke!<\/p>\n<p>Kerzenlicht beim Pinkeln. Wie romantisch. Es ist stundenlang einfach nur dunkel und leise. So muss es nachts im Museum sein. Aber dort gibt es zumindest einen Sicherheitsdienst.<\/p>\n<p>Es wird immer k\u00e4lter, denn drau\u00dfen sind es zweistellige Minusgrade. Wie ich so dasitze, ohne Handy, ohne PC, ohne Espresso und allein, werde ich nachdenklich und stelle mir Berlin-Mitte f\u00fcr immer ohne Strom vor.<\/p>\n<p>Ich denke an unsanierte Altbauwohnungen und K\u00fcnstlerateliers, wie es sie hier kurz nach der Wende gab. An Bars mit Kerzen und Klavier als Anlaufstelle f\u00fcr kreative und intellektuelle K\u00f6pfe, weit entfernt von der heutigen Hipster-Schickeria. Ich denke aber auch an eingefrorene Plumpsklos im Hinterhof und ru\u00dfende Kohle\u00f6fen. Als Kind vom Dorf w\u00e4re ich sogar in der Lage, einen solchen zu befeuern. Hier gibt es jetzt aber nur eine ausgefallene Fu\u00dfbodenheizung.<\/p>\n<p>Ru\u00dfende Kohle\u00f6fen lie\u00dfen sich auch schwer mit nachhaltigen Modeboutiquen und veganen Kosmetikstudios vereinbaren. Die w\u00fcrden in meinem fiktiv-postelektrischen Berlin-Mitte wohl als erstes aus dem Stra\u00dfenzug verschwinden, wenn sie den Tauschhandel nicht als neues Gesch\u00e4ftsmodell etablierten. Warme Decken und Kerzen gegen einen Veggie-Fairtrade-Avocado-Lipbalm? Hm, kann funktionieren. Oder man bietet lieber doch was Handfestes an, wie B\u00e4cker, Fleischer, Schlosser und Schuster.<\/p>\n<p>Meine \u00dcberlebenschancen w\u00e4ren in dieser Szenerie wohl sehr gering. Vor lauter Langeweile und Schwachsinn w\u00fcrde ich mir wahrscheinlich irgendwann einen freilaufenden Hipster schie\u00dfen, der auf der Suche nach einer letzten geladenen Powerbank sein Versteck verlassen musste. An denen ist zwar nicht viel zu essen dran, daf\u00fcr aber genug w\u00e4rmendes K\u00f6rperhaar.<\/p>\n<p>Das w\u00e4re so gar nicht veggie.<\/p>\n<p>In den Gesch\u00e4ften campieren einzelne Verk\u00e4ufer bei K\u00e4sestullen hinter dem Verkaufstresen. Entschlossen, die ungesicherte Ware zu bewachen. Welch ein gro\u00dfz\u00fcgiges Opfer! Ob es honoriert wird? Eher nicht! Ob die mich wohl ein Lager aus deren Klamottensortiment bauen lie\u00dfen? Wahrscheinlich auch nicht. Aber wie sch\u00f6n w\u00e4re jetzt eine H\u00f6hle aus glitzernden Bomberjacken und Crop Tops. Meine kindliche Phantasie kennt keine Grenzen. Wird Zeit, dass ich mein Handy wieder benutzen kann.<\/p>\n<p>Die vielen K\u00fcnstler, die hier einst wohnten, h\u00e4tten bei Stromausfall und Handyentzug nur m\u00fcde gel\u00e4chelt. Denn Strom gab es in ihren schimmeligen Souterrainwohnungen ohnehin nicht. Und keine Handys. Daf\u00fcr aber viele Handwerker und Gesch\u00e4fte des t\u00e4glichen Bedarfs im nahen Umkreis.<\/p>\n<p>Mit dem Handy spielen auch die vor dem Gesch\u00e4ft wartenden Teenie-Gruppen. Sie verstehen die Welt nicht mehr. R\u00fctteln immer wieder an der verschlossenen T\u00fcr. Nach dem langweiligen Pflichtprogramm im Anne-Frank-Ausstellung und Otto-Weidt-Museum verlangt man nach Schl\u00fcsselanh\u00e4ngerbommeln und transparenten Plastikhandtaschen. Zwingend!<\/p>\n<p>Ach, wie sch\u00f6n war doch die Zeit auf Klassenfahrten!<\/p>\n<p>Ich frage mich, wie viele Flauschebommel-Schl\u00fcsselanh\u00e4nger ich jetzt wohl brauchen w\u00fcrde, um mir einen w\u00e4rmenden Mantel daraus zu machen?<\/p>\n<p>Ich z\u00fcnde mir vor dem Gesch\u00e4ft eine Zigarette an. Ein anderer Angestellten-Maulwurf leistet mir Gesellschaft. Er kennt diesen Kiez schon l\u00e4nger. Er hat miterlebt, wie aus brachen Baugruben stylische Hostel und aus Nachkriegs-Ruinen zuerst kultige Kneipen und dann sanierte gesichtslose Designer-Showrooms wurden.<\/p>\n<p>\u201eIn diesen Boutiquen ist eigentlich nie jemand zu sehen, au\u00dfer den gelangweilten Verk\u00e4ufern. Nat\u00fcrlich nur so lange, bis auch dieser Mietvertrag wieder ausl\u00e4uft. Dann wird quasi \u00fcber Nacht etwas anderes daraus.\u201c<\/p>\n<p>Aus einer Kult-Kneipe wird ein Pop-Up-Concept-Store. Dann ein Showroom. Und ganz zum Schluss lackiert man Decke, Boden und W\u00e4nde weiss und klatscht irgendwas mit Kunst in die Mitte des sonst leeren Raumes. Ein Bronze-Nilpferd in Turnschuhen zum Beispiel. Das soll dann wahnsinnig kreativ sein. Wobei die einzig kreativen K\u00f6pfe wohl die Bartender auf den Vernissagen sind.<br \/>\nIst das Kunst? Ist das Berlin? Nein! Solange es keine Partys mit billigen Alkohol, Musik, \u00a0ohne Dresscode und G\u00e4steliste gibt, ist das keine gelebte Kreativit\u00e4t, sondern einfach nur langweilig.<\/p>\n<p>Kein Wunder, dass das Berliner Karma dem gelegentlich Streiche spielt.<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte meinen, Berlin will nicht hilflos dabei zusehen m\u00fcssen, wie sich seine alternativen Szeneviertel in Einkaufsstra\u00dfen verwandeln, auf denen jetzt Rollkoffer-Rudel und Hochwasserhosen-Heinis peinlich amateurhafte Fotoshootings f\u00fcr ihre Social Media Kan\u00e4le veranstalten. Zum Totlachen! Eine m\u00f6glichst nat\u00fcrliche Geh-Pose ist so ziemlich das einzige, was man auch bei noch so viel schauspielerischen Talent nicht nachstellen kann. Kleiner Tipp: Wenn ihr euch beim Gehen darstellen wollt: Geht! Am besten ganz weit weg!<\/p>\n<p>Da w\u00fcnscht man sich echt die Plumpsklo-Kulisse der Hinterh\u00f6fe zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Das Trotzdem kein Grund f\u00fcr Stromausfall-Schikane!<\/p>\n<p>Was hast du denn nur wieder, Berlin? Warum reagierst du so trotzig auf eine Entwicklung, die doch eigentlich so unvermeidbar war?<\/p>\n<p>Ich wei\u00df, es ist auch nervig, wenn schon wieder irgendein Marketing-Event in einem deiner einst so charmanten verlassenen und nun zu tote sanierten Industrielofts stattfindet. Auf denen gelangweilte Selbstdarsteller dann auf interessantes \u201eNetworking\u201c hoffen.<\/p>\n<p>ABER, liebes Berlin, so langsam solltest du deine Aufgabe als Metropole annehmen und dich auf die Dinge einlassen, die das Wachstum so mit sich bringt! London und Paris jammern auch nicht rum. Und die haben auch mit Gentrifizierung, Kiezverdr\u00e4ngung und illegalen Ferienwohnungen zu k\u00e4mpfen! Oder mit Social-Media-Happenings.<\/p>\n<p>Ist es denn wirklich so schlimm mit den dicht bebauten Stra\u00dfenz\u00fcgen, Hipster-Schickeria und ganz viel Tourismus, der mir (durch meinen Job) meine 29m\u00b2 Einraumwohnung bezahlt?<\/p>\n<p>Das charismatische Rauchercaf\u00e9 zwischen brachliegenden Baugruben ist zwar ein Berlin-typisches Kleinod aus der Nachwendezeit, ist aber angesichts des vielen Zuzuges und dem damit einhergehenden Bauboom l\u00e4ngst zur urbanen Legende geworden.<\/p>\n<p>Berlin, die 90er sind vorbei! Tut mir leid!<\/p>\n<p>&#8230;Auf einmal ist der Strom wieder da. Ich f\u00fchle mich wie aus einem Traum erwacht. die T\u00fcr wird ge\u00f6ffnet, die Kerzen ausgeblasen. Noch bevor sich der schwefelige Dunst verzogen hat, steht ein \u00e4lteres Ehepaar mit Shopping-T\u00fcten im Arm vor mir. \u201eEntschuldigung, wir suchen diese Kult-Kneipe hier um die Ecke.\u201c<\/p>\n<p>\u201eSorry, ist jetzt n&#8216; Showroom.\u201c<\/p>\n<p>Die entt\u00e4uschten Blicke erlebe ich nicht zum ersten Mal. Genauso folgende Frage:<\/p>\n<p>\u201eK\u00f6nnen sie uns ein Restaurant empfehlen, welches nicht so touristisch angelegt ist?\u201c<\/p>\n<p>\u201eLeute, das ist Mitte! Hier ist ALLES touristisch angelegt!\u201c<\/p>\n<p>Drau\u00dfen pilgern weiter Menschenhorden vorbei. Shopping-T\u00fcten, Posen f\u00fcr Social Media, Rollkoffer. Ich spreche den Rest des Tages Englisch und erkl\u00e4re freundlich den Weg zu veganen Burgern, \u00f6ffentlichen Toiletten und bunt bespr\u00fchten Betonw\u00e4nden, die ja \u201eso Berlin\u201c sind. Ich rechtfertige mich f\u00fcr mein Unwissen \u00fcber den Verbleib von Szeneshops aus der letzten Saison und meine Unkenntnis der Spanischen Sprache. Und daf\u00fcr, dass es in Berlin nicht \u00fcberall WLAN gibt.<\/p>\n<p>Nach Feierabend zieht es mich ins \u201eCaf\u00e9 Cinema\u201c. Ein Lokal, welches wenige Stunden vor der Wiedervereinigung gegr\u00fcndet wurde. Als Ost-West-Treffpunkt. Jetzt dient das offiziell \u00e4lteste Caf\u00e9 am Hackeschen Markt als Schnittstelle zwischen Alt und Neu. Kerzenlicht, Klavier und keine Instastorys. Ich entdecke Angestellten-Maulw\u00fcrfe im angeregten Gespr\u00e4ch mit den Bedienungen. Ich setzte mich dazu.<\/p>\n<p>Ja, Berlin, ich hab verstanden&#8230;Es tut mir leid! Ich habe dir Unrecht getan. Der 90er-Jahre-Spirit ist genau das, was dich ausmacht. Den brauchst du viel dringender als noch eine weiteres Marketing-Event.<\/p>\n<p>Was planst du als n\u00e4chstes? Havarie im Hostel? Kakerlaken im Concept Store? Elektronikprobleme in der Espresso Bar? Ist mir egal, Hauptsache, du bleibst so trotzig, wie du bist!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">\n<div style=\"padding-bottom:10px; padding-top:0px;\" class=\"hupso-share-buttons\"><!-- Hupso Share Buttons - https:\/\/www.hupso.com\/share\/ --><a class=\"hupso_counters\" href=\"https:\/\/www.hupso.com\/share\/\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/static.hupso.com\/share\/buttons\/dot.png\" style=\"border:0px; padding-top:2px; float:left;\" alt=\"Share Button\"\/><\/a><script type=\"text\/javascript\">var hupso_services_c=new Array(\"twitter\",\"facebook_like\",\"facebook_send\",\"google\",\"pinterest\");var hupso_counters_lang = \"de_DE\";var hupso_image_folder_url = \"\";var hupso_url_c=\"\";var hupso_title_c=\"Berlin-Karma%20vs.%20Kiez-Verdr%C3%A4nger\";<\/script><script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/static.hupso.com\/share\/js\/counters.js\"><\/script><!-- Hupso Share Buttons --><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230;Berlin wird oft als laut, schnelllebig und kommerziell bezeichnet. 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Wenn zum Beispiel pl\u00f6tzlich in einem belebten Mitte-Kiez der Strom ausf\u00e4llt. . f\u00fcr Mino<\/p>\n<div style=\"padding-bottom:10px; padding-top:0px;\" class=\"hupso-share-buttons\"><!-- Hupso Share Buttons - https:\/\/www.hupso.com\/share\/ --><a class=\"hupso_counters\" href=\"https:\/\/www.hupso.com\/share\/\"><img src=\"https:\/\/static.hupso.com\/share\/buttons\/dot.png\" style=\"border:0px; padding-top:2px; float:left;\" alt=\"Share Button\"\/><\/a><script type=\"text\/javascript\">var hupso_services_c=new Array(\"twitter\",\"facebook_like\",\"facebook_send\",\"google\",\"pinterest\");var hupso_counters_lang = \"de_DE\";var hupso_image_folder_url = \"\";var hupso_url_c=\"\";var hupso_title_c=\"Berlin-Karma%20vs.%20Kiez-Verdr%C3%A4nger\";<\/script><script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/static.hupso.com\/share\/js\/counters.js\"><\/script><!-- Hupso Share Buttons --><\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[4,80,79,75,77,76,26],"class_list":["post-574","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized","tag-berlin","tag-berlin-karma","tag-berlin-mitte","tag-gentrifizierung","tag-kiez","tag-mitte","tag-touristen"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.8 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Berlin-Karma vs. Kiez-Verdr\u00e4nger - eene-wie-keene<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/eene-wie-keene.de\/?p=574\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Berlin-Karma vs. Kiez-Verdr\u00e4nger - eene-wie-keene\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"&#8230;Berlin wird oft als laut, schnelllebig und kommerziell bezeichnet. 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